21 Aug 2014

BM live, Simsalaboom Festival, Menkendorf, D

  
  
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Musik bei "Qualitätskontrolle" mit Rimini Protokoll

"Qualitätskontrolle" heisst das Stück von Rimini Protokoll, zu dem ich gerade die Musik schreibe. Premiere ist am 7.6.13 im Schauspielhaus Nord, Stuttgart. Hauptdarstellerin ist Christina Maria Hallwachs (www.leben-mit-beatmung.de), die seit ihrem 19  Lebenjahr als Folge eines Schwimm-Unfalls von der Halswirbelsäule ab gelähmt ist.

Sweet Silence

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Made by Lillevan

Sweet Silence - The new video featured by Pitchfork

Sweet Silence Review by AMG

Berliner Barbara Morgenstern has been responsible for some of the loveliest music of the last decade or more, throughout a productive career that's seen her maintain a consistently recognizable aesthetic -- balancing sweetness and warmth with a slight, distinctly Teutonic frostiness -- while her sound has evolved from bleepy, toylike indie electronica to sprightly techno-pop to more fully organic, expressively artful songwriting. Sweet Silence, her sixth proper (solo) full-length, tweaks that trajectory somewhat, returning to an almost entirely electronic palette (mostly understated drum programming and a battery of cuddly soft synths) after the piano- and full-band-dominated BM. But it also finds Morgenstern honing her popcraft and scaling back her artier impulses to yield her most concise, song-oriented and -- relatively speaking -- immediate work to date. Except for three typically lovely, nostalgia-tinted instrumentals (which are themselves highly melodic), Morgenstern's distinctive, lulling coo appears on every track here and, notably, she sings exclusively in English for the first time. If that change is a bid for greater accessibility (Morgenstern has basically said as much in interviews), it's an appropriate choice in conjunction with the album's general musical tack, but, although Sweet Silence certainly could and should help introduce a few new ears to her secluded sound-world (and despite her boast, on the pleasantly frisky "Need to Hang Around," that "in the past two weeks I could have written tons of number one hits"), this isn't exactly Britney Spears (or Robyn, or even Goldfrapp) territory -- Junior Boys, perhaps. Non-German-speaking fans may (or may not) appreciate the greater insight the English lyrics offer into Morgenstern's mentality. (Themes tend toward the philosophical, sociopolitical, gently inspirational, and somewhat abstract -- "Spring Time" is "when ideologies blossom"; the indicatively titled "Jump into the Life-Pool" contains such nuggets as "If life is a treasure itself then I'd still like to know am I myself" -- while the plushly grooving "Night-Time Falls" offers a more personal, somewhat surreal narrative.) But in any case, they don't significantly affect the experience of the album: Morgenstern's music is much more about sound than sense, and -- particularly given her rather adorably prominent accent -- her voice functions mainly as just another piece in her delightful sonic jigsaw puzzles, sometimes in beautiful harmony with itself. All of the aforementioned numbers are highlights -- and no song here is without its own quietly quirky charms, though some take longer to distinguish themselves -- but perhaps the album's apex is the penultimate "Status Symbol" (the only track to exceed four minutes), a sneaky charmer with vague shades of Pet Shop Boys' "West End Girls" that gradually works its way into a lather of darkly clubby beats, the album's most (though not only) overtly techno moment. 

Interview with The Guardian

The Minimum Says live

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Record Release "Sweet Silence" 01.06.2012

HBC, Berlin

mit Marc Weiser und t.raumschmiere

Der Rolling Stone über Sweet Silence

"In the past few weeks I could have written tons of number one hits/ But I was sick – sick, hmmm", singt Barbara Morgenstern, und eine solche Zeile lässt man natürlich nicht liegen, wenn man über eine Platte schreibt. Vielleicht weiß die Berliner Songwriterin das auch. Sehr wahrscheinlich sogar. Denn auf "Sweet Silence" hat sie alles weggelassen, was unwesentlich, nicht berichtenswert ist. Mit Stimme, Old-Skool-Keyboard und ein paar Beats hat sie ein melancholisches, minimalistisches Meisterwerk aus mit Sade-Eleganz dahingleitenden Melodien geschaffen. Jeder Song ein Hit natürlich. Süßer als die Stille.

Der Tagesspiegel über Barbara Morgenstern und das neue Album Sweet Silence 06/2012

Das süße Schweigen

Barbara Morgenstern prägt Berlins Electronic-Szene seit vielen Jahren. Auf ihrem siebten Album zeigt die 41-Jährige nun ihre lebensfrohe Seite - und singt zum ersten Mal nur Englisch.

Neues Album fertig machen, sich zurücklehnen und den Rest der Arbeit dem Plattenlabel überlassen? So war das vielleicht früher einmal. Aber jetzt ist alles anders. Barbara Morgenstern, 41, sitzt in ihrer Altbauwohnung in Berlin-Mitte, die glatten braunen Haare wie gehabt nicht ganz schulterlang und mädchenhaft, und zitiert eine Freundin: „Das Understatement der neunziger Jahre – vergiss es, das ist vorbei.“ Eine neue Platte herauszubringen, das bedeutet 2012 für sie: Gemeinsam mit dem Lebenspartner, einem Webdesigner, die Online-Promotion-Arbeit übernehmen. Kontakte spielen lassen, um Konzertauftritte an Land zu ziehen. Facebook, Youtube, Soundcloud und andere Internet-Schnittstellen bedienen.

Stücke zum freien Download anbieten. Blogs anschreiben: „Ich schreibe: Hey, jetzt habe ich diesen tollen Song gemacht. Und denke mir dabei: puh – interessiert das überhaupt jemanden? Wenn die Leute nicht von dir gehört haben, dann bist du einfach nur eine Spam-Mail mehr. Ich habe ja ein gewisses Standing. Aber wenn du neu bist – superhart“.

Neu ist Barbara Morgenstern wirklich nicht. Die in Hagen geborene Musikerin gehört seit 1994 zur Electronic-Szene Berlins, hat sich mit leisen und melancholischen Klängen, mit mehrdeutigen deutschen Texten einen Namen gemacht. Dass elektronische Musik „Made in Germany“ weltweit zum Markenzeichen geworden ist, liegt auch ein bisschen an ihr. Auf „Sweet Silence“ (Monika Records), dem neuen Album, singt Barbara Morgenstern nun erstmals komplett in Englisch. „Ich wollte etwas machen, was zugänglicher ist“, begründet sie den Schritt, „elektronische Musik und deutsche Texte, das hat sich ein bisschen überlebt.“

Die Fremdsprache geht der Musikerin ganz gut über die Lippen, ein leichter Akzent sorgt für eine charmante Note. Sie erzählt mal persönliche, mal politische Geschichten. Eingebettet sind die Texte in komplett elektronische, sehr luftige Sounds. Barbara Morgenstern spricht von ihrem bislang „ausgedünntesten Album“, die sehr hellen, manchmal fast schon glockenspielartigen Sounds umspielen die reduzierten Beats: „Poppig ist natürlich immer ein Superschwammwort, aber ich hatte vor, ein poppiges Album zu machen, ich wollte für mich selber ein Spaßalbum machen. Im Sinne von: Ich denk jetzt nicht so viel nach“.

Das Berliner Clubleben hat ihren Sound geprägt

Seit 1994 lebt Barbara Morgenstern in Berlin, ihre Musik hat mehr als nur ein bisschen was mit der Stadt zu tun. Das Clubleben hat seine Spuren in den Songs hinterlassen, genauso wie die Musiker, die sie in dieser Zeit kennengelernt hat, von Gudrun Gut über Thomas Fehlmann und Pole bis hin zu Planningtorock.

Auch der poppige Sound auf dem neuen Album ist nicht allein ihr Werk, mitverantwortlich ist Marco Haas. Der Berliner Produzent und Mitbegründer des Labels Shitkatapult, der unter seinem Pseudonym T. Raumschmiere normalerweise bratzige, knarzige Technoklänge hervorbringt, hat „Sweet Silence“ gemischt und dabei eigene Vorlieben zurückgestellt. Die Stimme Morgensterns hat er ohne große Effekte aufgenommen, die Melodien kommen spielerisch daher, die Beats mal gerade, mal ein bisschen verstolpert, aber selbst dann machen sie keinen übermäßig verkopften, zu komplexen Eindruck.

Marco Haas hat sich also auf die Singer-Songwriterin Barbara Morgenstern eingelassen, ihre Persönlichkeit in Sound übersetzt: Wahrscheinlich kann sie auch anders, aber sie ist, wenn man sich mit ihr unterhält, sehr quirlig und wach und locker. Diese unbeschwerte, lebensfrohe Seite spiegelt „Sweet Silence“ wider. Und das ist vielleicht das eigentlich Überraschende an Barbara Morgenstern im Jahr 2012. Dass ihren Songs komplett das Dunkle fehlt, das einen großen Teil ihrer früheren Lieder ausmachte.

Dabei gibt es eigentlich genug Gründe, sich ein wenig Sorgen zu machen und düster in die Zukunft zu schauen: Von ihren sechs Alben verkaufte Barbara Morgenstern jeweils nur ein paar tausend. Aber das brachte immer noch so viel ein, dass sie sich an das nächste machen konnte. Bei „Sweet Silence“ war es schon schwieriger: „Ich habe mich gefragt: Wovon lebe ich in der Zeit? Wie bezahlt man die Promo?“ Live-Auftritte sind auch nicht einfacher geworden. Der Markt ist überflutet, das bekommt auch Barbara Morgenstern zu spüren.

Und dann ist da ja auch noch das Internet, das alle Spielregeln geändert hat: „Es ist gerade eine komische Übergangszeit. Es ist schwieriger geworden. Auf der anderen Seite habe ich das Gefühl, dass gerade viele neue Sachen entstehen, wo es bei vielen Leuten auch so knallt und abgeht.“ Und so schwankt die Musikerin zwischen „Geil, es fängt was Neues an!“ und „Es geht alles den Bach runter!“

Aber gäbe es denn überhaupt eine Alternative zum Musikmachen für sie, deren ganzes Leben um die Musik kreist? Barbara Morgenstern fing als Kind mit dem Klavierspielen an, kam dann über den Jazzunterricht zum Komponieren. Sie könnte sich vorstellen, Kurzfilme zu drehen, ihren eigenen Blog zu schreiben. Konkret ist nur die Angst vor einem Leben ohne Musik. Doch dann scheint schnell die Optimistin durch: „Ich fühle mich wieder ein bisschen so wie am Anfang. Es ist wie früher, es ist wie ein Neuanfang.“ Ein Neuanfang namens „Sweet Silence“.
 

taz-Interview mit Barbara Morgenstern

 

"Ich trauere den alten Zeiten nicht nach"

Mit ihren Album "Sweet Silence" kehrt die Musikerin Barbara Morgenstern zurück auf den Dancefloor. Ein Gespräch über die innere Souldiva, Tanz nach dem Frühstück, das Musikmachen als Mutter und Berliner Luxus

INTERVIEW von THOMAS WINKLER

taz: Frau Morgenstern, hat Sie die Midlife-Crisis erwischt?
Barbara Morgenstern: Ach, Midlife-Crisis möchte ich das nicht nennen. Nennen wir es lieber eine Umbruchphase im mittleren Lebensabschnitt.

Ist das nicht nur ein anderes Wort für denselben Zustand?
Es kommt ja in erster Linie darauf an, wie man diesen Zustand erlebt. Ob man sagt: Bei mir bricht jetzt alles zusammen. Oder ob man die Veränderung annimmt und versucht, das Beste draus zu machen.

Ihr neues Album allerdings klingt ziemlich sentimental. Wie eine melancholische Erinnerung an vergangene, ekstatisch durchtanzte Nächte.
Das ist interessant. Denn ich empfinde dieses Album als sehr fröhlich. Ich wollte dieses Mal nicht so viel nachdenken. Meine Maxime war: einfach mal machen. Anfangs hatte ich noch überlegt, noch akustischer zu werden, in die konzertante Richtung zu gehen, die das Album davor hatte. Dann hatte ich auch mal die Idee, ein Album mit Songs in allen möglichen verschiedenen Sprachen zu schreiben, aber das war mir dann zu konzeptionell. Schließlich habe ich mich entschieden, es möglichst einfach zu halten und diesmal wieder tanzbare Musik zu machen.

Diese Rückkehr auf den Dancefloor klingt auch sehr konzeptionell, fast abgeklärt - ist das Techno für Erwachsene, für Eltern, die sich nicht mehr die Nächte um die Ohren hauen wollen?
Das war zwar ganz und gar nicht meine Absicht. Aber wenn es so sein sollte, dann wäre das doch schön. Ich bin schließlich selbst mittlerweile Mutter.

Techno für Eltern, gibt es da womöglich eine wachsende Zielgruppe?
Vielleicht. Tatsächlich entstehen ja neuerdings immer mehr Early-Bird-Angebote. After-Work-Partys gibt es ja schon länger, aber nun gibt es auch immer mehr Partys, die schon am Abend beginnen und nicht erst nach Mitternacht. Und in manche Clubs kann man am Wochenende schon tagsüber gehen. Ich hab Freunde, die gehen nach dem Frühstück tanzen und kommen dann abends pünktlich ins Bett.

Ihr Gesang ist sehr beseelt. Haben Sie den Soul entdeckt?
Den musste ich nicht erst entdecken, ich stehe schon sehr lange auf R&B.

Damit liegen Sie gar nicht im Trend.
Man kann sich doch nicht danach richten, was gerade angesagt ist, da würde man doch wahnsinnig werden. Ich habe mich auch nie als Liedermacherin gesehen. Meine Wurzeln liegen nun mal eindeutig im Club-Kontext - und in diese Richtung wollte ich auch wieder entschiedener gehen, darauf hatte ich Lust. Ich habe wegen meiner Tochter ein Jahr Pause gemacht und genieße seitdem das Musikmachen mehr als vorher.

Während des Babyjahrs haben Sie gar keine Musik gemacht?
So gut wie nicht. Das ging nicht. Man ist so mit dem Kind beschäftigt, dass man keine Kapazitäten hat, sich wirklich in die Musik zu vertiefen. Von halb zehn bis halb elf Uhr abends, wenn das Kind im Bett und der Tag vorbei ist, das reicht nicht.

Wie erleben Sie Berlin, verändert sich die Stadt, ist sie noch aufregend?
Aufregend, das weiß ich doch nicht. Mit dem Kind sieht mein Nachtleben ganz anders aus, das Ausgehen hat sich auf ein Minimum reduziert. Aber was immer noch großartig ist für mich, dass Berlin so viele Möglichkeiten bietet, mit verschiedenen Leuten und Projekten zu arbeiten. Und wer nicht sowieso hier lebt, der kommt regelmäßig vorbei. Mal mache ich am HAU Theatermusik für das Rimini Protokoll, dann leite ich schon seit fünf Jahren den Chor des Hauses der Kulturen der Welt. Da arbeiten wir mit immer neuen Musikern, aber auch Künstlern zusammen. Einmal haben wir für ein Projekt das Starten und Landen eines Flugzeugs gesungen, das war großartig.

Und was ist mit dem allseits apostrophierten Clubsterben?
Das kann ich nicht erkennen. Klar, manche Clubs schließen, aber andere machen dafür neu auf. Es gibt doch genug neue Clubs, etablierte wie das Berghain, aber auch das Kater Holzig kennt man inzwischen am anderen Ende der Welt. Die Szene wandert eben, aber das sorgt auch für neue Ideen. Wenn man wie ich öfter mal unterwegs ist, dann lernt man diese Stadt umso mehr zu schätzen. Im Vergleich zu New York ist das doch hier purer Luxus: Ich kann mir ein Studio leisten, ich habe eine große Wohnung, noch ein Häuschen in der Uckermark - und ich lebe von der Musik eigentlich auf kleiner Flamme.

Aber es wird immer schwieriger, oder?
Ja, klar. Ich lebe hauptsächlich vom Chor, von den Auftritten und dem gelegentlichen Theaterauftrag. Aber bei dieser Platte gehe ich tatsächlich jetzt selbst ins Risiko. Was früher eine Plattenfirma übernommen hätte, das bezahle ich jetzt von meinem Ersparten. Aber ich sehe das als Investition - eine Investition in mich selbst. Aber ich trauere den alten Zeiten nicht nach.

Spring Time

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****Sweet Silence****

My new album "sweet silence" is finished ;-) This time english lyrics and pure electronics. It will be released in June 2012 Mixed by T.Raumschmiere Tour in autumn 2012

Working on a new album!

I'm working on my new album - relase date will be hopefully late summer 2012. I can already drop a few lines, without engagement: pure electronics, produced with T.Raumschmiere.

Fan No. 3, September Collective + Afghan Women Poem Project

*** new online Ep "Fan no. 3" is out now! Including wonderful remix Versions by Schneider TM, Hans Nieswandt and Gudrun Gut plus a cover version of "sogn o´the times" / Prince by myself. *** At the 12th of Marc 2011 I will take part in a performance based on the afghan women s writing project - www.awwproject.org. Together with the choreographer Krystian Lada and visual artist Lidia Wlkosz we will interpret the poems in the way we understand them musically and visually.

Fan No.2 release 13.09.2010 - hits hits hits

Fan No. 2 is a compilation of songs of my whole album history plus a bonus release of my first cassette "enter the oartyzone"/ EP "plastikreport from 1997. You´ll find 2 brandnew songs and a cover verison of "Blackbird" (The Beatles) plus a booklet full of pictures of my workspaces. Joe Tabu - the founder of the Berlin Wohzimmer-Scene, which was active in mid 90ies organizing shows in living rooms, wrote a wonderful text about my work. Later on there will be an online Relase of Remixes by Justus Köhnke, Hans Nieswandt and Gudrun Gut. ;-)

Out Now - PAPER OF PINS - Bill Wells / Stefan Schneider / Annie Whitehead / B. Morgenstern

Our second album "Paper of pins" is out now on Karaoke Kalk! Bill Wells - a Glasgow based wonderful pianist known from several albums he did with big band - was invited in Mai 2007 to play a show at the legendary festival "Le Weekend" at the Tolbooth in Stirling / Scotland. He had the idea to invite us, to work on new material and later in summer 2008 we recorded what we did so far and invented some more melodies.

news - news - news

The new September Collective Album "always breathing monster" will be released in september on Mosz Records -www.mosz.org. Stefan Schneider, Paul Wirkus and me recorded a midified Churchorgang in the Johannes-Church in Duesseldorf and used this recordings to compose 11 new tracks. Look out! I will not play any live shows until 2010 because of a baby break ;-)

Monokultur Live

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Monokultur Live @ Admiralspalast Berlin 2009.

Camouflage live

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& Arne Ghosh live @ CDQ Warszawa, 16.01.2009

Rare as a green dog @ RNCM Manchester

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My 5th album "bm" is released! + Record Release Party Berlin 14.11.08

A Bechstein Grand Piano is the center of it - recorded at the House of World Cultures in Berlin. Robert Wyatt appears with his unbelievable voice, lyrics and a key-solo on "Camouflage".

Julia Kent (Anthony and the Johnsons) added wonderful Cello Chords, the Choir of the House of World Cultures (which I´m conducting since 2007) sang along the Chorus of "Meine Aufgabe" and (like all the other years) my very good freinds Sven Janetzko and Arne Ghosh completed the album with their great ideas on guitar and drums. Plus - first time ever - the lyrics will be translated in English!

"Come to Berlin" EP + Video is out now!

"Come to Berlin" - the single outtake from my new album "bm" (31st of October on Monika Enterprise) - is released (on Monika as well ;-). Including wonderful remixes by Telefon Tel Aviv (USA), The Rice Twins (SE) and Chloe (F). The Video to the single is online at youtube as well - shot on places that are about to disappear - directed Yaneev Topyol, Amichai Green and Shai Levy! http://de.youtube.com/watch?v=Qd8tMz8KM6E

Come To Berlin

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Video Direction and Editing: Yaneev Topyol
Camera: Shai Levy
Concept and Design: Amichai Green and Yaneev Topyol

BM

Deine Geschichte live

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Decibel Festival @ Neumos, Seattle WA, on 9/25/2008

Spex über Barbara Morgenstern - Auf der Suche nach einer eigenen Kunstsprache

AUF DER SUCHE NACH EINER EIGENEN KUNSTSPRACHE

Text: Max Dax

Die Lieder der Wahlberlinerin und Elektronikproduzentin Barbara Morgenstern bestechen mit einer unkorrumpierten, tief berührenden Sprache, die emotionale Momente für immer in Worte zu fassen vermag. Auf ihrem neuen, fünften Album »BM« gelangen Morgenstern Textminiaturen von großer Dichte. Sie singt auf Deutsch und Englisch, wobei sich die englischsprachigen Passagen reibungslos neben das Deutsche stellen: »Come To Berlin« heißt der Schlüsselsong. So hat sich noch keiner vor ihr mit dem rasanten Wandel Berlins auseinandergesetzt. Das liegt auch am anhaltenden Erfolg Barbara Morgensterns im Ausland, das sie auf Welttourneen unentwegt bereist. Denn auf Reisen, sagt sie, habe sich sowohl ihre Sprache wie auch ihr Blick auf Berlin verändert.

Ich singe und texte auf Deutsch. Nicht nur mir, sondern auch vielen anderen deutschsprachigen Sängern geht es so, dass wir trotz, mit, oder gerade wegen der deutschen Sprache im Ausland viel stärker wahrgenommen werden als hierzulande. Das ist schon seltsam. Und auch ein bisschen schade, denn ich werde oft gefragt, was ich da eigentlich singe. Klar, im Ausland wird die deutsche Sprache als Sound wahrgenommen. Ich antworte dann: Ich schreibe nicht über die Liebe. Aber sehr wohl schreibe ich über Erlebnisse, nach denen ich das Gefühl verspürte, dass sie zusammengefasst gehören in einem Text. Oder über Erkenntnisse, die ich wiedergeben möchte. Wenn ich schreibe, versuche ich, solche Überlegungen und Anlässe zu generalisieren, also allgemeine Worte für das Besondere zu finden. Es geht mir eben nicht darum, genau zu dokumentieren oder zu schildern, sondern um verständliche Abstraktion.

 Gerade ein solcher Wunsch nach Abstraktion erlaubt Wortspiele und gelegentlich auch eine falsche Grammatik – wenn sich zwischen den Zeilen neuer, anderer Sinn ergibt. Das mache ja nicht nur ich so. Rainer Werner Fassbinder ist ein gutes Beispiel für das, was ich meine: Er betitelte einen seiner Filme »Angst essen Seele auf«. Falsches Deutsch. Wunderschöner Satz. Totaler Sinn.

Ich bediene mich immer wieder Bildern aus der Natur. Das ist ein roter Faden in meinen Texten. Jeder Texter hat einen solchen eigenen Sprachraum, in dem er oder sie sich am wohlsten fühlt. Das kann Straßenslang sein, bei mir sind es Naturbilder. Die Songs meines Debütalbums »Fjorden« von 2000 habe ich in einer Datscha bei Eberswalde geschrieben, unter dem Eindruck der mich umgebenden Natur. Wenn man in so einem Häuschen im Wald sitzt, dann ist alles anders, hört sich alles ganz anders an als in der Stadt. Die Toilette der Datscha war ein kleiner Verschlag im Garten. Ich bekam nachts, wenn ich stundenlang über meinen Texten am Tisch gesessen hatte und nach draußen musste, regelmäßig Angstschübe. Die Natur um mich herum war in der Dunkelheit zu unheimlichem Territorium geworden. Dieses Gefühl ließ auch nicht nach. Der nahe gelegene See mit seinen siebzig Metern Tiefe wurde zu einer beängstigenden Vorstellung. Nach einer Woche in der Einsamkeit wurde alles nur noch unheimlicher. Durch Imagination, durch Geräusche. Ich begann mir einzubilden, nachts stünde jemand vor meinem Fenster. Ich sah immer mein Spiegelbild im Fenster – und phantasierte dahinter eine Bewegung. Mir schossen Bilder aus »Twin Peaks« und »The Blairwitch Project« durch den Kopf.

Aber es war gut, dass ich dort gewesen bin, alleine, und schrieb. Der Song »Der Hintergedanke« beschreibt genau diese eben geschilderte Situation: »In meinem Kopf lebt die Gestalt / Die abends spät zu mir im Wald / Ans Fenster trat und lautlos sprach / Was sonst am Tag im Lärm verhallt«. Das hätte ich nicht geschrieben, wenn ich nicht in dem Schreibzimmer mit meinen Ängsten und den Geräuschen, die in der Stadt verschwinden, konfrontiert worden wäre: »Ich bin der, der nicht spricht / Der den Mut in dir bricht / Ich komm’ sehr weit aus dir / Sieh mich an, ich bin hier«. Ganz klarer Fall von Urangst. In diesem Falle gab es also einen konkreten Ansatz, das Lied zu schreiben. Entscheidend ist, dass das, was mir durch den Kopf geht, für etwas Größeres steht, das auch andere nachvollziehen können. Die eben beschriebene Angst, die durch das schnelle Leben in der Großstadt verdrängte Angst, versuche ich in eine mir gemäße Sprache zu bringen. Mir gemäß heißt: Sie muss für mich gut klingen, sie muss mich berühren, es muss eine Sprache sein, die auf mich zutrifft. Und gleichzeitig achte ich immer darauf, dass meine Zeilen entschlüsselbar bleiben, niemanden ausgrenzen – dass alles auf mehreren Ebenen verstanden werden kann. Es geht nicht darum, dem Hörer mitzuteilen, dass Barbara Morgenstern vor Angst gezittert hat in einer Datscha bei Eberswalde.

Es geht um Mehrschichtigkeit. Deshalb mag ich auch Jochen Distelmeyers Texte so sehr: Jedes Mal, wenn ich einen Song von »Ichmaschine« höre, höre ich einen neuen Aspekt – Interpretationsraum. Seine Texte waren für nicht nur für mich eine Initialzündung. Für viele Texter sprachen Jochens Texte aus dem Herzen. Er war der erste, der allen gezeigt hat, dass es möglich ist, in deutscher Sprache zu texten. Ich habe dann herausgefunden, dass er seine Texte aus verschiedensten literarischen Quellen zusammengesampelt hat. Ich war da irgendwie enttäuscht. Blixa Bargeld war ein weiterer Impulsgeber. Die Neubauten-Platte »1/2 Mensch« – vor allem auch das Titelstück selbst – habe ich ungezählte Male gehört, damals war ich vielleicht 14 oder 15 Jahre alt und lebte in Hagen im Ruhrgebiet. Wenn ich heute texte, dann ist Blixa also so etwas wie ein Pate. Ein Pate, der es mir – ähnlich wie Jochen Distelmeyer – erlaubt hat, in meiner Muttersprache zu schreiben.

»›Come to Berlin‹ hat das Leben meiner Mutter zum Thema – und ist zugleich eine Auseinandersetzung mit der Stadt, in der ich lebe. Rückblick, schließlich ist meine Mutter jetzt schon alt, und Gegenwartsbetrachtung verschwimmen. In dem Text thematisiere ich den Ausverkauf der Stadt – und nehme gleichzeitig eine Inventur der Erinnerungen vor.«

Auf Deutsch zu texten hätte aber auch etwas ganz Naheliegendes sein können.Im Nachhinein ist es aufschlussreich, dass es eines Sängers und Texters wie Jochen Distelmeyer bedurfte, um die deutsche Sprache plötzlich als Möglichkeit zu begreifen. Ganz abgesehen davon, dass ich auf Englisch gar nicht so genau, nur mit einem ganz limitierten Wortschatz ausgestattet, schreiben kann.

Hast du jemals Gedichte geschrieben?
    Nein, eben nicht. Vielleicht wäre ich viel früher auf die Idee gekommen, auf Deutsch zu texten, wenn ich längst über einen Berg an Gedichten verfügt hätte, mich bereits in diesen Formaten einer Kunstsprache bedient hätte.

Inwiefern rückkoppelt der Umstand, dass du im Ausland wahrgenommen und thematisiert wirst, auf deine Textarbeit?
    Es stellt die Texte infrage. Während die Musik begriffen wird, werden die Texte nicht begriffen. Sprache wird zu Sound. Das sehe ich als Ansporn, noch freier zu werden mit den Worten: Wenn es ohnehin nicht verstanden wird, habe ich ganz andere Freiheiten.

Was passiert dann?
    Dann vertont zum Beispiel Justus Köhncke meinen ebenfalls auf »Fjorden« enthaltenen Song »Der Augenblick« für sein Album »Was ist Musik« und interpretiert den Text ganz anders, als er von mir gedacht war. Das finde ich total gut. In dem Text geht es um die Wahrung von Grenzen: »Wer sich scharf mit der Zeit / Seinen Weg mit Blicken schreibt / Stößt inmitten des Wegs auf die Tür die Grenze heißt / Doch am Eingang steht groß / Tritt herein und tu was du willst«. Justus begriff die Zeilen als flirty Situation, sexy. Für ihn war das ein total positiver Song. Ich hingegen hatte abermals die Abgründe von David Lynch vor Augen, denn es heißt an späterer Stelle: »Und im Zimmer danach sitzt das Tier und hütet mich / Und am nächsten Tag wird der Raum entleert / Ich geh rüber und vernichte dich / Den Augenblick«. Tatsächlich beschreibe ich hier eine unangenehme Begegnung. Ich mache alle Türen auf, obwohl ich es nicht will. Und am Ende muss ich diesen Augenblick in meinem Bewusstsein ausradieren, um mich vor der Erinnerung zu schützen, um vor mir selbst mein Gesicht zu wahren.

David Lynch wirbt für Transzendentale Meditation. Er sagt, dass dies eine geeignete Methode sei, sich selbst mit dem Verschüttenden zu konfrontieren.
    Ehrlich gesagt, habe ich schlimme Berichte über seine Vorträge gehört. Seine gruseligen Filme indes sind großartig, sie suggerieren einem, man sähe mit einem Mal die Wahrheit.

Film wie auch Sprache sind als Medien in der Lage, in unser Bewusstsein hineinzukriechen.
    Und das suche ich. Ich werde ja auch beherrscht von der Verdrängung.

Statt zur Analyse zu gehen, schreibst du.
    Richtig. (lacht) Ein guter Grund, nicht zum Psychiater zu gehen. Ich empfinde eine unglaubliche Befriedigung darin, einen Text irgendwann abzuschließen – weil damit dann abermals ein Thema abgearbeitet ist und auch emotional ad acta gelegt werden kann.

Zumal es auch eine Oberfläche gibt mit Zeilen, die sich einem einprägen können – weil sie für sich gesehen prägnant sind.
    Ich liebe Verschachtelungen und Doppeldeutigkeiten, so lange es sprachlich nicht zu kompliziert wird, denn ich will ja verständlich bleiben. Wie sich die Verschachtelungen schlussendlich auflösen, das fällt einem vermutlich leichter nachzuvollziehen, wenn man die Texte dann auf dem Textblatt liest. Aber ich achte stets darauf, dass doppeldeutige, codierte, verschachtelte Zeilen auch beim flüchtigen Hören im Ohr hängen bleiben können. Denn so funktioniert Pop doch: Eine Zeile oder ein Refrain bleibt hängen, vielleicht eines Tages schenkt man dem Rest des Songs Gehör. Um Pop zu sein, müssen sich Zeilen dann und wann reimen. Oft steht die Grammatik dem Reim im Weg. So schließt sich der Kreis. Verbote schränken ein. Ich darf in einer Strophe die Zeiten wechseln, wenn es danach besser klingt.

Auf deinem neuen Album »BM« gibt es den Song »Reich & berühmt«. Da findet sich die Zeile: »Warum existiert dieser Druck, mit dabei zu sein«. Ist das dieses falsche Deutsch? Schließlich müsste es ja eigentlich heißen: »mit dabei sein zu müssen«.

    Genau. Es bestätigt das, was ich gerade gesagt habe. Und inhaltlich sagt diese Zeile: Ich möchte mich befreien von diesem Druck. Ich möchte mich dem Druck, vorne mitmischen zu können, nicht aussetzen. Mit anderen Worten: Bin ich mir selbst genug, bin ich mit mir im Reinen? Oder geht es mir um Anerkennung von außen? Oder heißt es: Ich will Geld verdienen und bin bereit, mich dafür zu verbiegen. Kurz: Ich hinterfrage dieses Streben nach Aufmerksamkeit. Das Thema beschäftigt mich seit längerem. Ich erinnere mich noch daran, unter welchen Umständen »Reich & berühmt« entstand. Es gab eine Diskussion unter Freunden. Wir stellten fest, dass für uns alle ›früher‹ Geld keine Rolle gespielt hat – und jetzt plötzlich, wo wir alle älter werden, eben doch. Einer von uns sagte diesen Satz: »Uns war eigentlich Geld egal.« Auch so eine krumme Syntax, aber dieser Satz blieb hängen. Man kann sagen, dass dieser Satz den Nukleus des Songs darstellt. Und wenn ich dann das Gefühl bekomme, dass ich nicht die einzige bin, die sich mit diesem Thema beschäftigt, dann rechtfertigt das umso mehr einen Song. Und von diesem Moment an suche ich nach gelungenen Formulierungen, die zu der Ausgangsformulierung passen. Im fertigen Song lesen sich die Zeilen dann wie folgt: »Niemand von uns trägt der Wunsch / Ich will reich und berühmt sein / Geld war uns egal / Noch viel mehr: das war Abschaum«. Und natürlich schwingt in der Wahl dieses Themas von meiner Seite ein gewisses Unverständnis für die Position so vieler junger Menschen heutzutage mit, die reich und berühmt sein wollen, ein ›Star‹ sein wollen, aber nichts dafür einzubringen bereit sind. Geld als Fremdsprache, sozusagen.

Ich zitiere: »Sie reißen ab, was die Stadt interessant macht / Osten und Westen sind beinahe schon gleich«.
    Das sind Zeilen aus dem neuen Song »Come To Berlin«. Er hat das Leben meiner Mutter zum Thema – und ist zugleich eine Auseinandersetzung mit der Stadt, in der ich lebe. Rückblick, schließlich ist meine Mutter jetzt schon alt, und Gegenwartsbetrachtung verschwimmen. In dem Text thematisiere ich den Ausverkauf der Stadt – und nehme gleichzeitig eine Inventur der Erinnerungen vor, versuche ich ein Verständnis für den Lebenslauf meiner Mutter zu entwickeln, einer ›typischen‹ Frau im Nachkriegsdeutschland. Sie kam aus dem Osten und ging in den Westen, wurde mit diesem Schritt quasi heimatlos. Dieses Schicksal nahm in einer Zeile Gestalt an, die sich in dem Schlüsselsatz des Songs manifestiert: »Und meine Mutter in den sechziger Jahren / Ist mit der S-Bahn ins Fremde gefahren«. Das Jahrzehnt und der entscheidende Moment in ihrem Leben habe ich in einer Zeile zusammengeführt. Der Blick von außen auf die Stadt, und der Blick von innen, stehen nebeneinander. Solche Momente passieren im Leben nicht oft: 15 Minuten, in denen sich alles ändert, in denen die Würfel neu fallen. Es gibt selten bessere Aufhänger für einen Song als eine solche Geschichte, in der es um alles geht.

My new Ablum is coming at the 31st of October o8!

My 5th album is finished and has got a name - "bm". It will be relase in End of October / beginning of November on Monika Enterprise.

A Bechstein Grand Piano is the center of it and the single "Come to Berlin" will be out in late September - combined with wonderful Remixes by Telefon Tel Aviv (USA), The Rice Twins (S) and Chloe (F) + Video on Youtube made by three Israeli friends of mine.

Murmansk, Moskau, Samara und Saratow

At the 20th of March my boyfriend Immo and me wil go to Murmansk to play (just me and my drummer Arne) at a cultural festival in Murmansk , who invited us to this wonderful trip! After that I will play (alone) in Moscow, Samara and Saratow.

Immo and me will write an article about our experiences in Russia and specially about the music scene in Murmansk - look out for it!

Recordings for a new album

Ahhhh - first things are happening on the way to my next album. In middle of October I made recordings with my drummer Arne Ghosh in the House Of World Cultures here in Belrin.

I´ve played the Grand Piano and Arne did some weird percussion on boxes and strange things, which sounded really nice. But the release will not be before autumn next year - as far as planned now.

Choir of the World Cultures

From May 2007 I will form a Choir at the House of the World Cultures in Berlin and I am really happy about it! We will sing Titels from Popmusic to modern classical works and after some month of singing together, the Choir should be part of the musical work of the House of the World Culture, meaning: musicians from all over the world, who are invited by the HKW will write for the Choir and include it into their performances.

Everyone who wants to is invited to take part in our Casting from the 14th to the 16th of May 2007. For further details take a look at:

Barbara in New Zealand

I have the big luck to be able to stay in New Zealand in March. The Goethe Institut and the Institut Francais invited Fred Avril and me to compose some music together and play some shows. The new September Collective Album "All the birds were anarchists" will be released in April on the Vienna based label Mosz. September Collective are Stefan Schneider, Paul Wirkus and Barbara Morgenstern. And I am working on new songs for my next album and I can only say: there will be a lot of piano!

Pitchfork's review of The Grass Is Always Greener

Despite one of the healthiest and most interesting bodies of work of anyone in Berlin’s electropop circuit, Barbara Morgenstern has never been a name. Even when compared against the relative successes of artists like, say, Lali Puna or The Notwist, Morgenstern has always flown under the radar, content to make thoughtful and often brilliant records destined to be namechecked by everyone from Ellen Allien to the Mountain Goats’ John Darnielle, but ultimately bought and heard by a pathetic few.

Seven years on, there’s new cause for hope. While The Grass Is Always Greener marks her fifth full-length album, it arrives at a time unlike any other in Berlin’s last decade. Gone, seemingly, is the rigid ideology that once stratified Berlin’s verdant electronic output into self-contained parking zones. The ensuant conflation and interbreeding of once closed gardens like Tresor house, minimal, sleaze techno, Morr Music electropop, post-IDM, neo-kraut, sound design and whatever else had its own subsection in your favorite electronic record store once upon a time has left those barriers decimated; now, everyone’s a dilettante with a clear field of vision -- greatness practically demands it.

Berlin’s increasing predilection toward formal pop structure is another development working in Morgenstern’s favor. Though she’s certainly made overtures to pop conventions on prior outings, The Grass Is Always Greener finds her working more assuredly within the form. As proof she’s thinking as much about melody as she is texture, piano features heavily this time around. Set mostly against backdrops of burbling synths and minor-key choruses, it provides Morgenstern with a clear melodic anchor and a warm counterpoint to her brittle rhythms. Its classical connotations have the added bonus of sparking off the album’s otherwise forward-looking sounds, something that serves its theme well.

For clues on that theme, we need look no further than the title track, which, despite its name, is sung primarily in German. The conceit is one of many on the record to allude to the notion of in-betweenness (culturally, spiritually, musically) that dominates throughout. Conceived while Morgenstern travelled countries as disparate as Japan and India on her Goethe-Institut-backed 2005 world tour, The Grass Is Always Greener has a wistful, almost punchdrunk quality to it, its chord progressions always hairpinning somewhere unlikely.

Also worth mentioning: the punchy and sorta sideways lead single “The Operator”, which has a whiff of Devo to it; the turbulent key changes of the gorgeous “Polar”; the simple piano balladry of “Das Schöne Einheitsbild”. But really, there’s barely a dud to be found, not even as the album takes on a busier and slightly more industrial aesthetic near the end. Confident, crafted and feminine, this is Morgenstern’s finest record yet-- let’s hope she gets the audience she deserves.

The Grass Is Always Greener live

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The Doug Fir Lounge
Portland, Oregon
June 10, 2006

The Operator

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Video by Kolja Kunt

USA Support for the Mountain Goats - Concert in Berlin!

I will do the support for "The Mountain Goats" in June, which is really wonderful and i would like to thank them here! For further Information please look at www.mountain-goats.com. The Record Release gig is at the 5th of May at "Maria am Ufer". Beginning at 10 p.m. there´s first Mico - best Electro from London and Tokio and at the end of the night: Oceanclub Party with Djs Gudrun Gut, Thomas Fehlmann, Daniel Meteo ... In May i will go on tour in Germany, Switzerland an Belgium - see at "live".

BBC interview

Home sweet home.

Tibor Fischer’s novel, Voyage To The End Of The Room, tells the tale of a woman who thinks she can explore the world without leaving her house. Barbara Morgenstern, however, has made a journey the other way. In 1996 she was a member of Berlin’s Wohnzimmer (living room) scene, where musicians tired of the music industry treadmill literally began playing concerts in their own front rooms.

Yet, fast-forward seven years and Barbara found herself on a year-long world tour organised by Germany’s Goethe-Institut with fellow electro-pop romanticist Maximillian Hecker. An experience which provided the kernel for her new album, The Grass Is Always Greener.

“It was really exciting to be somewhere like Tokyo or Mumbai where everything – food, people’s behaviour - is completely different,” she says. “Yet it was exhausting, too, because you can’t really get into a city in just three days, so the album is more like a series of impressions.”

But you don’t need a German dictionary to grasp that the landscapes Barbara is exploring in songs like Alles Was Lebt Bewegt Sich (All Life Is In Motion) are as much internal as international. For whereas many musicians might return from a world tour and start throwing bongos, sitars and other exotic instruments into their songs, Barbara seems to have retreated further into her own hermetic musical world – her diaphanous vocals, piano and electronic splashes sounding as if she never quite left the intimate headspace of her own living room, even when many time zones away.

“The tour came at a time that wasn’t easy for me,” she admits. “I was having relationship troubles and my father had just died. So a lot of the album is about how you can move from unlucky to lucky so quickly, and how the saddest and happiest moments of your life often happen right next to each other.”

It’s perhaps not too fanciful to see The Grass Is Always Greener as a 21st-century electronic equivalent of Paul Simon’s Homeward Bound - timeless, universal pop music inspired by a very personal yearning - because it’s Berlin where her heart lies and which continues to exert the biggest influence on her music, combining her love of Joni Mitchell with the sonic experimentalism of her friends like To Rococo Rot (with whom she collaborated as part of September Collective), Pole and Thomas Fehlmann.

“I’ve realised that Berlin is a really good place because my friends are here and there’s so much going on culturally. Other places seemed so much louder and, although Berlin is very big, there are also plenty of quiet places. I feel so free here.”

the grass is always greener - release at the 24th of april + single (27th of march)

My new album "the grass is always greener" is finished and will be released at the 24th of april on Monika Enterprise.\r\nInstead of the old albums the organ has moved a little and my piano gets mor into the foreground. I recorded some live drums with Arne Ghosh - who always plays at my concerts and I am really happy with the results. The Single is called "The Operator" and contains the electro-Song "The Operator" and a pur piano version of it. My tour takes place in May, summer and September. The first gig will be in Berlin at th Maria am Ostbahnhof.

New Barbara Morgenstern album spring 2006

My next album is nearly finished and will be released at Monika Enterprise in spirng 2006 (April). This time with a lots of Piano and realy drums on it - played by my live drummer Arne Ghosh and of course - hits hits hits!

Robert Lippok + Barbara Morgenstern

TESRI - TESRI -TESRI - TESRI - TESRI - TESRI - TESRI -TESRI - TESRI - TESRI - TESRI - TESRI -TESRI - TESRI - TESRI is the name of the Album, Robert and me did together. It will be released at the first of May on Monika Enterprise / Indigo. Robert and me did a short EP with 4 tracks 3 years ago and out of that we decided that we won´t stop doing music together, ´cause nice ideas come up when the other´s around. We recorded the whole album at my small studio in Berlin-Treptow, but with the help of Tarwter-member Bernd Jestram and his wonderful studio the album`s got really completetd.

Nichts Muss Finale live

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Concert in the club Exmud in Florence (Italy) 2004/11/29
Drums: Arne Gosh
Visuals: T-Rex

September Collective

Along our new LP (Geographic/ Domino) September Collective will play live gigs - completely improvised. Maybe i will bring a guitar ... Paul Wirkus - Stefan Schneider - Barbara Morgenstern (for dates take a look at "live") The Record is distributed by Rough Trade.

September Collective

... is the name of a new band i founded with Stefan Schneider (Mapstation, To Rococo Rot) and Paul Wirkus (a minimalistic electronic musician from Poland, living in Cologne). We did an album of 10 completely impovised tracks - some recorded at concerts, some in the studio - which will be relased on Geographic in September this year.

Bill Wells record on leaf records

"LeafRecords" has released an album of Bill Wells last in mai 04 in which i took part together with Annie Whitehead (Trombone Player, worked together with Robert Whyatt) and Stefan Schneider (Mapstation, To Rococo Rot). Bill Wells is a wonderful Composer from Galsgow who writes Music inbetween Jazz and Electronic. He invited us to record an album with him in Berlin during one week - but i only came for one day.

Nichts und Niemand Finale live

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Concert in the Sydney Opera House at the 12th of March 2004. Last Show of the world tour organized by the Goethe Institut.
Drums: Bernhard Reiss
Guitar: Patrick Arp

BARBARA MORGENSTERN + Maximilian Hecker AROUND THE WORLD

Today we´re leaving for the second half of our world-tour! Everything´s prepared and we´re going to be in new york this evening. Now: take off and see what´s happening!

Online diary from the world-tour

We're starting the world-tour at the 18th of October 2003! Maximilian Hecker and me will play 34 concerts in all continents - hurra! We´ll going to write a diary from every town we´ll visit, ceck it out on www.goethe.de or www.zeit.de. All tour dates at "live". The first "opening"-concert will be in berlin (Kalkscheune) at the 15th of October!

BARBARA MORGENSTERN + Maximilian Hecker AROUND THE WORLD

Hurra Hurra - I´m going on Worldtour! The German Goethe Institut invited Maximilian Hecker and me to do a worldtour - it will start at the 18th of October. Dates are not really confirmed yet - further informations soon at "live". We will start with a concert in Berlin (Kalkscheune) at the 15th of October.

Move live

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Live in Club Lek 12.3.2003

"NICHTS MUSS" has been released

my third album (Monika Enterprise/ Labels). Further there is a new Remix-EP "Himmel Mixe", released on monika, with remixes of Ellen Alien, Tarwater, Lawrence und Jimmy Tamborello (DNTEL, Figurine).

Merci

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This video is one of the 10 Videos: Barbara Morgenstern - Kleiner Ausschnitt [DVD]